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Schwere Krankheitsverläufe

 

Schwere Krankheitsverläufe bedürfen primär schulmedizinischer Versorgung - meist im Krankenhaus, in schweren Krisenzeiten (infolge Bettenmangels) notgedrungen auch außerhalb.                   Da Homöopathie in den meisten Spitälern nicht praktiziert wird (werden darf?) sind aktuelle praktische Erfahrungen mit homöopathischer Zusatztherapie bei schweren Krankheitsverläufen spärlich bzw. zumeist der homöopathischen Literatur entnommen, Vielleicht tragen folgende Anregungen dazu bei, mitunter nebenwirkungsbelastete Medikamente und intensivmedizinische Maßnahmen etwas reduzieren oder abzukürzen zu können. Bei großem Patientenandrang in Pandemiezeiten könnten so mehr Betten -Kapazitäten geschaffen werden.                                                                                             Bezüglich Potenz könnte versuchsweise zunächst eine einmalige Gabe von 5 Glob einer Hochpotenz z.B. C200  – (in Wasser aufgelöst)  schluckweise getrunken oder, wenn nicht mehr möglich - in physiol. Nacl Lsg aufgelöst -  mit dünner Nadel subcutan ev. auch in Akupunkturpunkte ( z.B in KG17, LG13) injiziert werden.

 

Acidum arsenicosum:-  D30. C200? – vgl. Konstitutionsmittel

Todesangst ,starker Leidensdruck, Erstickungsgefühl, Unruhe; schlechter nachts, nach Mitternacht, hochgradige Schwäche, Abmagerung trotz zunächst relativ gutem Appetit,  starker Durst (trinkt schluckweise), brennende Schmerzen, Verlangen nach Wärme; übel riechende, scharfe, wundmachende Sekrete, Geschwüre, (ev. auch zur Sterbebegleitung)

 

Lobelia purpurascens;  respiratorisches  Versagen;                         anfangs D3 mehrmals tgl. (vgl. Boericke; Clarke; Resch), später Hochpotenz

Tiefgreifende Erschöpfung, oberflächliche, langsame Atmung,       Herz und Lungen wie gelähmt, respiratorische Paralyse, nervöse Erschöpfung bei Grippe, Verwirrtheit;  Kopfschmerz zwischen Augenbrauen mit Übelkeit und Schwindel; kann Augen nicht offen halten, sehr schläfrig, Koma

 

Kalium stibyltartaricum (Tartarus emeticus)  - vgl Hustenmittel

Rasselnde Atmung, reichlich wässriges Sekret, Schwäche verhindert Aushusten, Erbrechen erleichtert, (drohendes Lungenödem?)

 

Kalium jodatum – interstitielle Pneumonie?

Erstickender Husten, zunächst trockener Husten, später reichlich grünes Bronchial-Sekret; Brustschmerzen, zunächst lokalisierte Pneumonie, die sich später nach beiden Seiten ausbreitet;  Lungenödem

 

Stannum metallicum zunehmende Brustschwäche

Alte Patienten mit früheren Lungenerkrankungen, trockener  Husten mit Atembeklemmung (schlechter durch reden, Liegen auf rechter Seite), Brustschwäche, Brustspannen, Verlangen tief durchzuatmen;  frösteln, Zähneklappern

 

Camphora Kollapsmittel

Kollaps, Krämpfe, Kolik artige Leibschmerzen, schwächende Durchfälle, (wie bei Cholera), eisige Kälte mit Abneigung gegen zudecken; besser durch schwitzen; schlechter durch Kälte, nachts,

 

Carbo vegetabilis Kollapsmittel; cardiogener Schock?

Schwäche, Mattigkeit, Kollaps (kalte Extremitäten, kalter Schweiß, blau-cyanotische Haut), chronischer Sauerstoffmangel, ausgeprägtes Verlangen nach frischer Luft; Durst auf kaltes Wasser, aufgetriebener Bauch, stark verlangsamte Verdauung, Blähungskolik; Blutungsneigung; Thrombose- Neigung, venöse Geschwüre, Gangrän, Sepsis;                                                    schlechter durch Milch, Wein, fettes Essen; schlechter abends, nachts; schlechter durch feuchtwarmes Wetter

 

Opium - Schlaganfall

Schlaganfall, heißes Gesicht, geschwollen, blutunterlaufen;  träumerische Benommenheit, Somnolenz,  vermindertes Schmerzempfinden, behinderte Atmung, schnarchen,  atonische Obstipation, Harninkontinenz ; < Wärme, Schlaf; >Abkühlung

 

Baptisia  (vgl. Voegeli)

Sepsis, Fieber, Gefühl, der Körper zerfällt in Stücke, Zungenbrennen, Rechtsseitigkeit, schlechter durch Zimmerwärme, feuchte Wärme, und Nebel

 

Silicea, Acidum silicicum vgl. Konstitutionsmittel

Allgemein frostige schwächliche Konstitution, wenig Selbstvertrauen, mutlos, schüchtern; blass, abgemagert, Neigung zu chronischen Entzündungen, übel riechende, wundmachende Schweiße, scharfe Absonderungen, chronische Eiterungen und schlecht heilende Wunden; besser durch Wärme, Einhüllen; mögliches Karzinom-Begleitmittel (vgl. auch Conium)

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